Nach fast 10.000 Km durch 14 Länder Europas mit E-Bike und meiner Hündin Zuri habe ich viele Erfahrungen sammeln können.

In diesem Artikel bekommt ihr einen kleinen Überblick auf was es zu achten gilt, wenn ihr euch ein E-Bike zum Reisen kaufen wollt. Vieles gilt dabei auch für ein normales Fahrrad.

Zuri und Iris mit dem E-Bike in Schottland

Meine Packliste und alles, was ich benötigt bzw. nicht benötigt habe auf meinen Reisen, findest du unter folgendem Link

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Hier auch noch das gesamte Review als Video mit mehr Details.

Da auf so Reisen jedes Gramm zählt, bekommt ihr von mir auch Tipps zu den aller notwendigsten Ersatzteilen.

1. Reifen

Es gibt einige Dinge zu beachten beim Reifenkauf. Die meisten Dinge haben damit zu tun, dass Ersatzteile im Ausland schwer verfügbar sind, falls mal etwas kaputt gehen sollte.

1.1 Reifengröße

Es kann immer mal passieren, dass der Felgen oder Reifen kaputt geht. Mir ist mein Reifen beispielsweise auch in Serbien kaputt gegangen und ich musste mir dort einen Neuen kaufen.

Im Ausland sind aktuell nur 26 und 28 Zoll gängig. Daher achtet darauf, dass ihr keine Sondergrößen wie 27,5 oder 29 Zoll wählt, sonst wird der Ersatz schwierig

1.2 Speichenart

Es gibt zwei verschiedene Arten von Speichen. Es gibt J-Bend und Straight-Pull Speichen. Die Straightpullspeichen sind die aktuellere Entwicklung und sind etwas stabiler. Leider sind diese noch kein Standard im Ausland. Sie werden jedoch immer öfter in aktuellen Fahrrädern in Deutschland verbaut. Sollte euch da im Ausland eine Speiche kaputt gehen (wie mir in der Schweiz), ist es sehr viel schwieriger Ersatz zu bekommen, insbesondere, wenn ihr in Osteuropa oder auf dem Land unterwegs seid.

Daher ist es aktuell noch sinnvoll darauf zu achten, dass das Fahrrad J-Bend Speichen hat. So sind euch Ersatzspeichen im Ausland sicher.

1.3 Reifenart

Auf Reisen ist es wichtig Reifen mit verstärktem Pannenschutz zu nutzen. Ich bin mit Schwalbe Marathon Reifen losgefahren. Diese sind echte Allrounder. Leider musste ich feststellen, dass diese für mein Hinterrad, wo das gesamte Gewicht des Gepäcks liegt, nicht stabil genug sind. Vorne, wo ich gar kein Gewicht habe, war der Reifen nach 10.000 km immer noch top. Hinten musste ich jedoch in Serbien nach etwa 4000 km den Reifen tauschen, nachdem zwei Schläuche darin innerhalb 24 Stunden kaputt gegangen sind. Danach habe ich den stärksten in Serbien erhaltbaren Continental Reifen draufgemacht. Leider ist auch dieser nach 3000 km kaputt gegangen. Der nächste Versuch war ein Specialized Infinity Armadillo Reflect Reifen. Auch dieser hat leider nur 2500 km gehalten.

Mittlerweile habe ich die Continental Contact Plus drauf. Diese sind das Pentant zum Schwalbe Marathon Plus und sind die Reifen mit dem stärksten Pannenschutz. Der Nachteil dieser sind, dass sie etwas schwerer sind und sich etwas schwamminger fahren. Ich werde berichten wie sie sich auf der Irland Reise dieses Jahr auswirken.

1.4 Reifenventile

Die meisten Trekkingreifen kommen heutzutage mit französischen Ventilen (auch Prestaventile oder Sclaverand-Ventil genannt). Da diese so dünn sind, können sie leicht verbiegen/kaputt gehen. Es wird auch eine spezielle Luftpumpe benötigt. Daher ist es auf Reisen sinnvoller Autoventile (Schraderventile) zu nutzen. Diese können dann auch an Tankstellen aufgepumpt werden. Alternativ kann man auch einen Adapter von französischem Ventil auf Autoventil mitnehmen. Mehr dazu unter Ersatzteile.

2. E-Bike Motor

Achtet beim E-Bike Kauf auf einen Mittelmotor. Dieser hat einen tiefen Schwerpunkt und verändert das Fahrverhalten kaum. Front oder Heckmotoren sind nicht zu empfehlen, da auf den Rädern durch das Gepäck bereits genug Belastung vorhanden ist. Nehmt einen Hersteller, der eine gute Verfügbarkeit im Ausland hat. Mir ist in Slowenien die E-Bike Schaltung kaputt gegangen und ich war froh, dass ich diese bei einem Händler austauschen konnte. Doch selbst der Marktführer Bosch war dort schwierig zu bekommen und ich musste zu 5 verschiedenen Händlern bis einer meine Schaltung vorrätig hatte.

3. E-Bike Akkus

Ich würde euch ein E-Bike mit min. 500 Watt Akku empfehlen. Für die Reise solltet ihr auf jeden Fall noch einen 500 Watt Ersatzakku mitnehmen. Ich komme mit Hundeanhänger mit einem Akku etwa 50 km weit, obwohl ich fast ausschließlich im niedrigsten Ecomodus fahre.

Als Schutz für den Ersatzakku hat sich bei mir folgende Neoprenhülle bewährt

4. Ständer

Normalerweise werden alle E-Bikes mit Ständer für 25 Kg Belastung ausgestattet. Dies ist recht knapp bemessen, wenn man bedenkt, dass ein E-Bike schon etwa 22 Kg wiegt. Mit Reisegepäck ist der normale Ständer schnell an seiner Belastungsgrenze und mir sind bereits 2 normale 25 Kg Ständer abgebrochen bzw. kaputt gegangen. Aktuell habe ich einen Ursus Ständer mit 35 Kg Belastung drauf und hoffe, dass dieser ausreicht. Besser wäre sogar noch ein Ständer mit 50 Kg Belastung. Leider habe ich so etwas noch nicht gefunden.

5. Schaltgruppe

Wenn man sich ein Fahrrad oder E-Bike kauft, kann man schier überwältigt werden von den ganzen Namen der Einzelteile, die einem nichts sagen. Es gibt eine kleine Brücke, die es mir einfacher macht ein Fahrrad in seiner Qualität zu bewerten und das ist die Schaltgruppe. Bei Shimano gibt es eine Hierarchie in der Qualität der Schaltgruppen. Dabei sind Shimano XTR bzw. XT Teile die Hochwertigsten. Danach kommen Shimano LX bzw. SLX und Deore Teile. Achtet darauf, dass euer E-Bike soviele XT Teile wie möglich hat.

Shimano Alivio, Shimano Acera, Shimano Altus sowie Shimano Tourney sind hier nicht zu empfehlen. Diese Teile gehören zum Einstiegssegment und habe keine so hohe Qualität.

6. Kette

Durch den Mittelmotor ist die Kette bei einem E-Bike höheren Belastungen ausgesetzt als bei einem normalen Fahrrad. Es gibt daher spezielle E-Bike Ketten, die robuster sind. Es können jedoch bei Ersatz im Ausland auch normale Ketten genutzt werden.

Gute E-Bikes kommen normalerweise mindestens mit einer 10- oder 11-fach Kette. Teilweise sogar 12-fach. Dies ist bei viel Gepäck und Anhänger auf jeden Fall auch zu empfehlen. Mein E-Bike hat eine 10-fach Kette und ich würde beim nächsten E-Bike Kauf sogar auf eine 11-fach oder mehr Kette upgraden. Denn ich musste viele Berge schieben, da die Gänge nicht ausreichten. Ich habe schon verschiedene Teile ausgetauscht und die Übersetzung besser zu machen, aber es reicht trotzdem leider nicht.

Das Problem ist jedoch, dass im Ausland die 6 bis 9-fach Ketten die beste Verfügbarkeit haben. Daher kann es eventuell sinnvoll sein eine Ersatzkette mitzunehmen. Ich musste meine Kette bisher immer nach etwa 2500 km tauschen.

7. Federgabel

Die Federgabel ist bei Reisefahrrädern eher selten zu finden. Der Grund liegt darin, dass sich Packtaschen dann nicht so einfach vorne festmachen lassen, da spezielle Lowrider Gepäckkträger notwendig sind. Ich bin zu Beginn meiner Reise in ein riesen Fahrradgeschäft gegangen und selbst dort gab es diese Spezial Gepäckträger nicht. Ich fahre daher mit den größeren Hinterradraschen Ortlieb Backroller Pro Plus.

Die Federgabel an sich möchte ich jedoch nicht missen. Sie macht das Fahrrad zwar etwas schwerer, aber sie ist gold wert, wenn man auf Schotter oder anderen unebenen Untergründen fährt und von diesen gibt es sehr viele im Ausland. Viele werden sogar als offizielle Radwege ausgewiesen. Ohne Federgabel können so holprige Wege schnell auf die Handgelenke und auf den Rücken einwirken und Probleme machen.

Ich habe von Tami, einem Zuschauer von YouTube folgende Empfehlungen für Lowrider Gepäckträger trotz Federgabel erhalten.

Wichtig ist, dass die meisten Federgabeln herstellerseitig nicht für Lowrider oder ähnlichem freigegeben sind. Daher ist es wichtig vor dem Kauf entweder beim Hersteller nachzufragen, in Handbuch vom Fahrrad oder der Federgabel zu schauen oder die Montage / Nutzung ist auf eigene Gefahr.

8. Lenker/ Lenkergriffe

Je nach Sitzposition lasten 30 % des Körpergewichts auf den Händen. Daher ist es wichtig, dass Abknicken des Handgelenks (Ulnarnerv und Medianusnerv) zu verhindern. Ergonomische Handgriffe haben eine größere Auflagefläche und stützen damit das Handgelenk. Dadurch werden Schmerzen im Handgelenk und eingeschlafene Finger auf langen Etappen verhindert.

Ich persönlich habe Fahrradgriffe von Ergon und habe auch die Ergon GP 3 auf meinem Mountainbike gehabt. Bei Bergfreunde gibt es eine große Auswahl an Ergon Lenkergriffen auch mit Hörnchen. Die Fahrradgriffe von SQlab sollen jedoch auch sehr gut sein. Egal welchen Hersteller ihr kauft, achtet auf eine geschraubte Lenkerklemmung, damit die Griffe sich nicht verdrehen können.

Achtet beim Kauf des E-Bikes bzw. Fahrrads auch auf die die Lenkerbreite. Diese sollte in etwa der Schulterbreite entsprechen (+ 5 cm).

9. Sattel

Da ihr viele Stunden auf dem Sattel verbringen werdet, sollte dieser bequem sein und passen.

Es gibt einige Hersteller, bei denen könnt ihr den für euch passenden Sattel anhand des Sitzknochenabstands herausfinden. Das habe ich auch bei meinem Sattel gemacht und mich dann für den SQlab 602 entschieden

Zu empfehlende Sattelhersteller für ergonomische Sattel sind SQlab, Ergon, Selle Italia und Bontrager, Viele Radreisende schwören auch auf Ledersattel. Hier ist Brooks der führende Hersteller. Achtet jedoch darauf, dass ein Ledersattel eingefahren werden muss. Danach soll er einer der bequemsten Sättel sein, die es gibt.

10. Zubehörteile

Hier noch ein paar Kleinigkeiten, die sich bei mir auf Reisen bewährt haben.

10.1 Rückspiegel

Sehr hilfreich auf Reisen ist ein Rückspiegel. Damit könnt ihr den Verkehr aber auch den Anhänger, falls ihr mit Hund oder Kind unterwegs seid beobachten.

Ich fahre seit 10.000 km mit dem Busch & Müller Cycle Star Rückspiegel rum.
Es gibt jetzt jedoch sogar eine neue verbesserte Version für E-Bikes.

10.2 Spritzschutz fürs Hinterrad

Ein Spritzschutz fürs Hinterrad ist insbesondere empfehlenswert, wenn ihr mit Anhänger fahrt. Ich bin bisher ohne Spritzschutz unterwegs gewesen und hatte oft das Problem, dass der Anhänger total verschlammt und verdreckt war.

Ich habe jetzt den SKS Spoiler Lang Spritzschutz verbaut.

10.3 Alarmanlage

Es gibt für das Fahrrad eine paar sehr günstige Alarmanlage, die an das E-Bike montiert werden können. Sie werden mit einer Fernbedienung ausgeliefert und schlagen an sobald das Fahrrad bewegt wird. Ich habe sie nicht oft benötigt, doch sie gibt mir manchmal das extra an Zusatzberuhigung, wenn ich das E-Bike nachts alleine vor dem Zelt stehen lasse.

Ich habe die Fosmon Alarmanlage Fahrrad am E-Bike angebracht.

10.4 Flaschenhalter

Beim Thema Flaschenhalter kann ich leider noch keine Empfehlung geben. Der Flaschenhalter ist leider das Teil, was mir auch bereits 3x kaputt gegangen ist. Ich habe dabei Carbon, Plastik und auch Metallflaschenhalter ausprobiert. Sie sind bisher alle abgebrochen oder haben sich so verbogen, dass die Flaschen teilweise während der Fahrt einfach rausgefallen sind. Achtet also hier auf Qualität!

10.5 Luftpumpe

Ich habe ein E-Bike mit französischen Ventilen und einen Anhänger mit Autoventil. Wenn das bei euch auch so ist, achtet darauf, dass ihr eine Luftpumpe mitnehmt, die beides kann. Und da am besten ohne, dass man Aufsätze ändern muss. Diese können nämlich leicht verloren gehen.

Ich habe mich für die Topeak Mini Dual DXG entschieden, da sie leicht und klein ist und sowohl französisches Ventil (Presta) als auch Autoventil (Schrader) aufpumpen kann. Zusätzlich hat sie noch eine Druckanzeige. Diese hat den Vorteil, dass ihr einfacher mit dem optimalen Reifendruck fahren könnt. Diesen findet ihr auf euren Reifen. Es gibt da zumeist eine min. und max. Baranzeige

11. Ersatzteile

Auf Fahrradreisen zählt jedes Gramm, daher nenne ich euch jetzt nur die wichtigsten Ersatzteile

11.1 Reifenheber

Reifenheber sind wichtig, um bei einem platten Reifen den Reifen vom Felgen zu heben.

Ich habe die Schwalbe Reifenheber mit dabei

11.2 Ersatzschlauch

Es empfiehlt sich 1-2 Ersatzschläuche mitzunehmen. Der Reifen platzt ja oft in der unmöglichsten Situation und dann ist es oft schneller und einfacher den Schlauch zu tauschen anstatt das Loch zu flicken. Es ist besser das Loch dann später in Ruhe zu suchen und bei Bedarf zu flicken.

11.3 Reifenflickzeug

Reifenflickzeug sollte man natürlich immer dabei haben, um den kaputten Reifen bei Bedarf zu flicken

11.4 Multifunktionstool

Es sollte auf keiner Reise ein Multifunktionstool fehlen. Ich habe immer das Topeak Mini 20 Pro dabei. Es ist klein und hat alle Tools, die man unterwegs braucht. Toll ist, dass es auch einen Kettennieter mit dabei hat

11.5 Bremsbelege

Ich musste alle 1000-2000 km meine Bremsbelege wechseln. Je nachdem wie viel Berge ich dazwischen überwinden musste. Umso mehr ihr dabei in den Osten von Europa kommt, desto unwahrscheinlicher wird es, dass Fahrradläden vor Ort die richtigen Bremsbelege da haben. Ich hatte oft Glück und die Fahrradläden hatten genau ein Set da, was sie mir verbauen konnten. Es gibt nämlich sehr viele verschiedene Varianten. Mir mussten in Serbien mal unpassende Bremsbelege passend geschliffen werden…

11.6 Kette/ Kettenschloss

Inbesondere bei einem E-Bike mit Mittelmotor wirkt viel Kraft auf die Kette und es kann immer passieren das diese reißt. Mit einem Kettenschloss kann man die Kette bis zur nächsten Werkstatt provisorisch wieder flicken. Das Kettenschloss ist auch hier je nach Kettenlänge und Hersteller unterschiedlich.

Es empfiehlt sich das Kettenschloss mit Klebeband am Lenker festzumachen, damit es unterwegs nicht verloren geht.

Je nach vorhandener Kette und Reiseland, kann es auch sinnvoll sein eine Ersatzkette mitzunehmen.

11.7 Schaltauge

Eine Sache, die ihr auf jeden Fall mitnehmen müsst, ist ein Schaltauge. Es ist die Sollbruchstelle der Gangschaltung, um die Schaltung an sich zu schützen. Das Schaltauge ist Hersteller- und oft sogar Radspezifisch und es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Händler genau euer Schaltauge vorrätig hat. STEVENS brauchte bei mir meine Rahmennummer, um mir das für mein E-Bike passende Schaltauge zu senden. Das Schaltauge ist relativ klein und nicht teuer. Es kostet so um die 10 €.

11.8 Ventiladapter/ Ersatzventile

Es gibt drei verschiedene Fahrradschlauchventile. Französische Ventile (Presta), Dunlop und Autoventile (Schrader) Es ist daher sehr sinnvoll Ventiladapter mitzunehmen, damit man unterwegs z.B. auch mal an der Tankstelle seine Reifen aufpumpen kann. Die Adapter gibt es entweder in einem praktischen 3er Set oder als 2er Set, welche man sogar an den Schlüsselbund machen kann.

Wer wie ich mit französischen Ventilen fährt, sollte überprüfen, ob die Ventile abschraubbar sind und falls ja, dann auch ein paar Ersatzventile mitzunehmen, da diese sehr leicht kaputt gehen können bzw sich verbiegen können.

11.9 Kettenöl

Es ist sehr wichtig auch Kettenöl mitzunehmen. Es gibt trockenes und nasses Kettenöl. Seid ihr nur in trockenen Gebieten unterwegs, dann nehmt trockenes Kettenöl mit, da es deutlich schmutzabweisender ist. Ansonsten nehmt lieber nasses Kettenöl mit, da es flexibler ist. Es ist dickflüssiger und hält daher länger und auch besser bei Nässe.

11.10 Panzertape

Panzertape sollte auf keiner Reise fehlen, denn es kann allerlei kaputt gehen, was nur geklebt werden kann. Mir ist z.B. meine Vorderlampenhalterung kaputtgebrochen als mein Ständer abgebrochen ist. Sie hält jetzt seit 3000 km durch Panzertape bombenfest.

11.11 Kabelbinder

Sehr wichtig sind auch Kabelbinder. Ich habe immer Kabelbinder aus Plastik und aus Klett mit. Klettkabelbinder sind sehr flexibel und eignen sich sehr gut, um Kabel am Fahrrad festzumachen z.B. vom Solarpanel. Ich habe damit auch meine kaputte Speiche provisorisch befestigt. Kabelbinder aus Plastik nutze ich hingegen für längere Geschichten. Sie halten z.B. gerade mein Schutzblech in Form, welches die Plastikhalterung verloren hat.

Meine Packliste und alles, was ich auf meinen Reisen benötigt bzw. nicht benötigt habe, findest du unter folgendem Link.

This Post Has 3 Comments

  1. Ich kann den Hoogar LowRider von Faiv für ein Reiserad mit Federgabel sehr empfehlen. War damit 2018 für 4 Monate in Skandinavien unterwegs und hatte keinerlei Probleme mit dem Fahrverhalten mit Fronttaschen oder mit der Federgabel, und konnte damit mein Gepäck optimal am Rad verteilen.

  2. Hallo Iris
    Bergauf schieben.. hatte bei meinem Kalkhoff Treckingrad mit Bosch Antrieb das gleiche Problem. Vollgepackt (40 kg) steile Anstiege hoch sehr schwer bis unmöglich.Habe an meiner Federgabel auch LowRider ;bis 6 kg pro Seite.Fahre viel inder Eifel.
    Habe dann am Hinterrad die Kassette auf eine Mtb Kassette 42 statt 34 umbauen lassen. Seit dem lassen sich die Anstiege viel besser bewältigen. Im mittleren und oberen Bereich ist die Übersetzung gleich. Mit der Motorsteuerung gab es auch keine Probleme. Hab jetzt 12 tsd Kilometer damit gemacht. Ende Juni geht es 3,5 Tsd km quer durch Deutschland.
    Vielleicht kann dein Fahrrad Schrauber dir deins ja mal zur Probe umbauen.
    Würde mich freuen wenn dir das Ergebnis gefällt.
    Grüße Hans

    1. Hi Hans,
      ja, das wollte ich auch machen lassen, aber aktuell sind die Teile nicht zu kriegen, daher fahre ich mit einer 36er Kasette rum. Diese wurde bereits schon upgedated und war noch niedriger zu beginn, aber ich würde gerne auch noch höher gehen..
      Viel Spaß auf deiner Deutschlandtour! Das wird bestimmt eine tolle Reise 🙂

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